Mit einem doch sehr deutlichen 27:18 besiegt der designierte Meister SC Unterpfaffenhofen/Germering die Illerstädter, die damit die Saison auf den ungeliebten zweiten Platz beenden werden.

Volle Halle, gute Stimmung und zwei motivierte Mannschaften. Der Start verlief auch noch recht verheißungsvoll. Mit einem starken Mittelblock um Steffen Löwendorf und Philipp Schneider, sowie einem gut parierenden Manuel Stöhr dahinter, gestalteten die Blau-Roten die Partie in Hälfte eins recht ausgeglichen. Da allerdings die Gastgeber einen ebenso gut agierenden Abwehrverbund auf das Parkett legten, konnten sich die Zuschauer mehr über den Kampf und die Leidenschaft beider Abwehrformationen erfreuen, als über viele Tore. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte der Sportclub den längeren Atem und konnte sich eine minimale Halbzeitführung von 10:9 herausspielen.

Im zweiten Spielabschnitt kam jedoch das größte Manko an diesem Tag besonders zu tragen. Die Rückraumreihe um Fiala, Schwegler und Stöhr taten sich im Positionsangriff äußerst schwer zum Abschluss zu kommen. Vom gegnerischen Trainer Christopher Dück taktisch perfekt eingestellt, ließen die Gastgeber die Illerstädter in der Offensive kaum zur Entfaltung kommen. Dazu gesellten sich nun technische Fehler, die die euphorisierten Münchner Vorstädter gnadenlos mit schnellen Kontern bestraften. Auch eine taktische Umstellung im Defensivverbund fruchtete nicht mehr, sodass die Spielgemeinschaft in den sechzig Minuten seinen verdienten Meister mit dem SC Unterpfaffenhofen-Germering gefunden hat. Insbesondere der Torhüterleistung von Max Beutlrock in der zweiten Halbzeit ist es zu verdanken, dass die Gastgeber nicht noch weiter von dannen zogen. Insgesamt bleibt zu konstatieren, dass der Sportclub über die volle Spieldauer die bessere Mannschaft gewesen ist und den Allgäuern, nach einer dennoch hervorragenden Saison, „lediglich“ Platz zwei in der Bezirksoberliga bleibt.

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