Das hatten sich Zuschauer, Verantwortliche und Spieler am vergangenen Samstagabend anders vorgestellt. Mit einer 27:31 Heimniederlage gegen den TUS Fürstenfeldbruck III verabschiedete sich die Spielgemeinschaft vor heimischem Publikum. Nach der verpassten Meisterschaft galt es nun im letzten Heimspiel der Saison, sich ordentlich und anständig vor heimischem Publikum zu verabschieden. Für dieses Vorhaben galt es den Tabellendritten aus Fürstenfeldbruck zu bezwingen. Diese reisten weder mit ihrer Bestbesetzung noch mit großem Wechselkontingent an. Und dennoch sorgten sie mit ihrer Erfahrung für Ernüchterung bei den Blau-Roten in der Westendhalle. Eine desolate Abwehrleistung bescheinigte Trainer Romanesen letztendlich die Vorstellung seiner Schützlinge insbesondere in der ersten Halbzeit. Natürlich musste er auf einige arrivierte Kräfte verletzungsbedingt verzichten, als Ausrede vermochte er das nach Spielschluss jedoch nicht gelten zu lassen. Beim 12:18 Pausenrückstand trat Romanesen seinen Rundumschlag an. Dieser sollte Wirkung zeigen. Beim 25:27 Anschlusstreffer witterten die Illerstädter schließlich wieder Morgenluft. Die Umstellung auf eine offensivere Abwehrformation zahlte sich aus und sorgte auch im Angriffsspiel wieder für mehr Sicherheit. Dennoch verfielen die Allgäuer wieder in eine gewisse Lethargie, vergaben beste Einwurfchancen und haderten mit zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen. Summa summarum passte so vieles nicht bei den Gastgebern, sodass der Sieg für den TUS aus Fürstenfeldbruck hochverdient ist. Lediglich Manuel Stöhr und Timm Schwegler erreichten Normalform einer Partie, die die Verantwortlichen möglichst schnell wieder  verdrängen möchten.

alle weiteren Informationen zum Spiel und über den Verein findet Ihr auf der Webpage der SG Kempten-Kottern