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News – Hintergründe, Spielberichte & Videos der Allgäu Comets Kempten

Allgäu Comets

Februar 2019

01.02.2019 – Allgäu Comets werden nun „very british“

Die Allgäu Comets haben sich in der Defense nochmals verstärkt. Vom finnischen Meister Helsinki Roosters kommt der 26-jährige Brite William Kodjo Davis für die Rückraumverteidigung der Comets.

Im vergangenen Jahr spielte der 190cm große und 86kg schwere Davis sowohl als Cornerback wie auch als Safety beim Maple League Sieger Roosters. Wenn Not am Mann wäre, könnte er sogar noch auf der Wide Receiver Position einspringen. Allerdings haben ihn die Comets speziell für die Defense verpflichtet, da man eben gerade auf den Defense-Back Positionen im vergangenen Jahr einfach Schwächen hatte und auch zwei Cornerbacks den Verein verlassen haben. Nun ist auch im Defense-Backfield auch wieder eine entsprechende Breite aus eigenen Akteuren, Nachwuchsspielern und Imports vorhanden. Davis hat zudem seit drei Jahren auch Erfahrung im Coaching im Jugendbereich gesammelt und will sich eventuell auch hier einbringen, falls es die Trainingszeiten der Herrenteams zulassen. Für Defense-Coordinator Fabian Birkholz wird daher das Arbeiten nun sicher auch leichter, hat er doch eine personell gut besetzte Defense zur Verfügung.

Für die Allgäuer ist damit nun auch erst einmal die Personalplanung abgeschlossen. Der neue Headcoach Jeff Scurran ist heute mit seiner Frau Joan in Kempten eingetroffen und wird am Samstag das erste Training leiten.

Die Comets haben nun rund drei Monate Zeit das Team auf die Saison vorzubereiten und in den nächsten Tagen werden die Spieler aus dem Ausland zum Team stoßen. Im Hintergrund arbeiten die Allgäuer derweil an einem Leckerbissen. Am 19. Mai wird das Allgäuer Bundesligateam die Mannschaft der Ohio Northern University, die Polar Bears zu einem Freundschaftsspiel in Kempten empfangen. Damit wird erstmals eine College-Mannschaft aus dem Mutterland des American Footballs seine Visitenkarte in Kempten abgeben.

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28.01.2019 Allgäu Comets sind erneut auf der Insel fündig geworden.

Die Allgäu Comets haben den 21-jährigen Briten Tapiwa Munemo als Wide-Receiver verpflichte. Neben Calvin Stitt und Jonel Pellie stehen damit drei Spieler aus dem Königreich im Kader des Allgäuer Football-Bundesligisten.

Munemo ist 173 cm groß und bringt 85 Kilo auf die Waage. Er hat die letzten Jahre an der Bristol Pride Sportakademie zugebracht und ist ein sehr wendiger und schneller Spieler. Bundesligaluft hatte er 2017 schon einmal, ebenso wie damals auch Clavin Stitt für drei Spiele beim Ligarivalen in München geschnuppert. Für Tapiwa Munemo ist Deutschland damit nicht zur Gänze ein Neuland. Als weiterer recht junger Spieler passt auch er in das Entwicklungskonzept des neuen Headcoaches Jeff Scurran der eine gute Mischung aus jungen Spielern anstrebt, um diese zu entwickeln. Aus der letztjährigen U19 werden ja voraussichtlich auch einige Spieler den Sprung in das GFL-Team schaffen.

Tapiwa Munemo gehörte zuletzt auch der Britischen Nationalmannschaft an, wird dort aber vornehmlich auch als Runningback eingesetzt.

Mit dem jungen Briten erreichen die Allgäuer weitere Breite und Variabilität in der Offense. Am Donnerstag wird nun Jeff Scurran in Kempten eintreffen und das Team mit dem Trainerstab übernehmen. Wie die meisten Spieler aus dem Ausland wird auch Munemo in Kürze im Allgäu erwartet, um sich auf die am ersten Maiwochenende beginnende Saison vorzubereiten.

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Januar 2019

23.01.2019 Neuer Tight End für die Allgäu Comets

Die Allgäu Comets haben mit dem Spanier Adrià Botella einen Tight End verpflichtet der den Angriff der Comets noch variabler machen soll. Botella hatte zuletzt vier Jahre in der NCAA Division II an der University of Sioux Falls in den USA gespielt. Anfänglich wurde er dort als Widereceiver, dann als Defense-End eingesetzt.

Adrià Botella ist 195 cm groß, wiegt 111 Kilo und bringt damit für die Position eines TE schon ein ziemliches Gardemaß mit. Der 25-jährige spielt seit 9 Jahren American Football und wurde schon mehrfach in diverse Auswahlen berufen. In seinen Jahren in de USA an der Universität im US- Bundesstaat South Dakota hat Adrià Botella eine solide Ausbildung auf den Spielpositionen erhalten und so versprechen sich die Verantwortlichen der Allgäu Comets einiges vom Neuzugang aus Spanien.

Botella wird in kürze in Kempten eintreffen und zum Team stoßen. Aktuell suchen die Comets noch punktuell nach Verstärkungen, die Kaderplanungen sind aber dann vorerst auch weitgehend abgeschlossen. In wenigen Tagen wird zudem der Headcoach Jeff Scurran mit seiner Frau in Kempten eintreffen und die Arbeit mit dem Team beginnen.

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16.01.2019 Allgäu Comets gelingt eine Spitzenverpflichtung

Die Allgäu Comets haben für die Defense einen weiteren US-Spieler verpflichtet. Der 24-jährige Malcolm Washington ist für das Backfield unter Vertrag genommen worden. Washington war im vergangenen Jahr beim NFL-Team Arizona Cardinals im Mini-Camp, konnte sich aber letztendlich dann nicht in die Mannschaft spielen. Während seinen Universitätszeit war er die beiden letzten Jahre bei der University of Northern Iowa in der NCAA-Division 1AA (FCS) tätig.

Malcolm Washington sammelte in seiner Karriere mehrere Ehrungen ein. Nachdem er 2016 teilweise verletzt pausieren musste, konnte er in seinen zwei letzten College-Jahren mit beeindruckenden Zahlen glänzen. 91 Tackles, davon 66 als Solo-Tackles, 13 direkte Pass-Abwehren und 6 Interceptions stehen in dieser Zeit zu Buche.

Mit der Verpflichtung dieses Cornerbacks schließen die Comets eine weitere Lücke in der Defense und haben damit ihr US-Kontingent mit vier Spielern besetzt. Washington stammt aus Houston, ist 187cm groß und wiegt aktuell 86 Kilogramm. Er bringt damit beste athletische Fähigkeiten mit, hat bisher durchgehend gespielt und wird auch gerade jungen Comets-Spielern auf dieser Position viel mit seiner Erfahrung und seinem Können helfen. Mit seiner Verpflichtung haben sich die Allgäuer auf jeden Fall einen Top-Spieler gesichert der der Defense weitere Sicherheit geben wird.

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15.01.2019 Zuwachs für die Lines der Allgäu Comets

Die Allgäu Comets haben in der Offense- und der Defense Line Verstärkung bekommen. Mit Leon Meiß kommt ein D-Liner vom GFL2-Team Ravensburg Razorbacks nach Kempten, für die Offense Line kommt der Tackle und Long-Snapper Martin Vammen.

Meiß hatte im vergangenen Jahr eine Pause gemacht und lernte das Footballspielen auch in Ravensburg. Er will jetzt die Herausforderung in der GFL suchen und freut sich auch schon auf die Entwicklungsmöglichkeiten unter dem neuen Headcoach Jeff Scurran und den erfahrenen Defense-Line Kollegen im Allgäuer Bundesligateam. Leon Meiß wird auf jeden all dazu beitragen dem Team weitere Tiefe und Qualität zu geben.

In der Offense-Line wird in Kürze der Däne Martin Vammen zum Allgäuer Bundesligateam stoßen. Das 125-Kilo Kraftpaket war zuletzt in England bei Bristol Pride tätig. Vammen wurde unter anderem neben der dänischen Nationalmannschaft auch in die Skandinavien-Auswahl berufen wo das „Team Nordic“ im vergangenen Jahr unter anderem auch in den USA auf eine dortige Auswahl traf. Der 20-jährge spielt nun schon seit sechs Jahren Football und begann seine Karriere als QB, wurde dann Linebacker und Tight-End bevor er vor drei Jahren seine nun angestammte Position in de Offense-Line bekam. Martin Vammen ist für Line-Verhältnisse ein sehr explosiver und auch mobiler Spieler, passt also gut in das System von Jeff Scurran.

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03.01.2019 Daniel Wynne bleibt den Comets treu

Nach Calvin Stitt und Jordan Paul hat auch Daniel Wynne entschieden seinen Vertrag bei den Comets zu verlängern. Kurz vor Ablauf des vergangenen Jahres trudelte die gute Nachricht bei Sportdirektor DJ Morgenstern ein.

Wen Daniel in der Defense als zweiten Amerikaner zur Seite gestellt bekommt ist allerdings noch offen. Auch hier wird aber in den kommenden Tagen eine Entscheidung fallen, es deutet aber alles darauf hin, dass die Comets auf jeden Fall den zweiten US-Spot ebenfalls im Backfield ansiedeln werden.

Mit dieser wichtigen Personalie ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Kaderplanung für die im Mai beginnende GFL-Saison getan.

Aktuell arbeiten Sportdirektor DJ Morgenstern und die Coaches gemeinsam an weiteren Personalien. Die Planung wird aber wohl spätestens im Laufe des Januars abgeschlossen werden da um die Monatswende dann auch der neue Headcoach Jeff Scurran zum Team stoßen wird.

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08.07.2018 – Zweite Mannschaft der Comets siegt erneut (pic by Paolo Acquadro)

Die zweite Mannschaft der Allgäu Comets hat am Samstag mit einem Sieg über die Ingolstadt Dukes II die Tabellenführung in der Aufbauliga verteidigt und ist weiter verlustpunktfrei. Der 36-14 Sieg musste allerdings hart erkämpft werden, die Gäste konnten das Spiel bis zur Pause noch recht offen gestalten.

Die Spieler um Headcoach Stan Bedwell taten sich gegen die Dukes II anfangs schwerer als die Papierform eigentlich ausgesagt hätte. Erst im dritten Spielabschnitt gelang es den Hausherren dann einen komfortablen Vorsprung herzustellen und die Ingolstädter auf Distanz zu halten.

Die Comets setzen wie schon in den ersten Spielen auf eine reine Pass-Offense, lediglich wenn sich einmal keine Option auftat lief der Quarterback selber. Ingolstadt war im ersten Abschnitt aber in der Lage noch erfolgreich gegen das Offense-Spiel der Hausherren zu agieren und setzte eigene Akzente im Angriff. Das Bild änderte sich allerdings nach der Pause wo die Comets mit zwei weiteren Touchdowns im dritten Quarter davon zogen und so das Spiel kontrollierten.

Für die zweite Mannschaft ist dies bereits der vierte Sieg im vierten Spiel in der Aufbauliga. Allerdings steht zum Vorrundenende der schwerste Brocken in der Liga noch aus. Am 22. Juli müssen die Comets II zu den Regensburg Royals reisen, erst dort wird sich zeigen wer in der Liga letztendlich das stärkste Team ist.

08.07.2018 – Comets Ladies unterliegen dem Tabellenführer aus Erlangen (pic by Paolo Acquadro)

Die Damenmannschaft der Allgäu Comets hat nach einem lange offenen Spiel gegen die Erlangen Sharks mit 24-34 verloren. Das Team um Headcoach Gerd Niederhofer zeigte dabei eine starke Leistung und es waren wieder deutliche Fortschritte sichtbar. Den Grundstein für den Sieg legten die Sharks mit ihrem starken Laufspiel. Der Defense der Allgäuerinnen gelang es zu selten, die meistens kurzen Läufe rechtzeitig einzudämmen. Damit bewegten die Sharks sich immer konsequent über das Feld und kamen zum Erfolg. Die Comets-Ladies hingegen versuchten vor allem über Läufe über die Außenseite zu Raumgewinn zu kommen, was auch gut klappte bis sich die Gäste im Laufe der zweiten Halbzeit dann schließlich gut darauf eingestellt hatten. Die Sharks verhinderten dann im vierten Quarter einen drohenden Führungswechsel und mit ihrem letzten Touchdown sorgten sie kurz darauf für die endgültige Entscheidung.

Nach der 12-50 Niederlage in Erlangen vor wenigen Wochen war ein solch offener Spielverlauf nicht unbedingt zu erwarten gewesen und die Gäste mussten auch erheblich mehr aufwenden als noch im Heimspiel. Headcoach Gerd Niederhofer zeigte sich dann auch mit der Leistung über weite Strecken zufrieden, ist doch klar erkennbar das dieses Team sich immer mehr findet und neben den spielerischen Fortschritten vor allem der Team- und Kampfgeist stimmt.

Für die Damen geht es jetzt am kommenden Sonntag zu den Regensburg Phönix wo vermutlich schon eine Vorentscheidung im Kampf um die Endrundenteilnahme fallen wird. Sollten die Comets-Ladies in Regensburg siegen, so stünden sie schon fast als Viertelfinalteilnehmer um den Titel in der zweiten Damen-Bundesliga fest. Sollte dann der direkte Vergleich entscheiden, wäre am 18. oder am 19. August vermutlich dann das Damenteam der Scorpions in Stuttgart der Gegner. Bei einer Niederlage in Regensburg sind die Play-Off Träume ausgeträumt außer die Phönix siegen nur mit einem Punkt Unterschied und erzielen dabei selber mehr als 21 Punkte.

06.07.2018 – Frankfurt kommt ins Illerstadion (pic by Sebastian Uecker Fotografie)

Die Allgäu Comets empfangen am Sonntag in der GFL1 die Vertretung der Frankfurt Universe. Mit dem Gästeteam reist der langjährige Headcoach der Allgäuer an, der die Hessen zu dieser Saison übernommen hat.

Die Begegnung hat nun aber im Vorfeld etwas an Brisanz gewonnen. Einerseits hatte sich der ehemalige Comets-Headcoach in der Frankfurter Allgemeinen vor Wochenfrist ziemlich unglücklich über seinen ehemaligen Arbeitgeber geäußert, zudem wurde zum Wochenbeginn das Insolvenzverfahren über die Frankfurter Football-Betriebsgesellschaft eröffnet. Der dann auch veröffentlichte Schuldenstand von rund 1,5 Millionen Euro bei rund 500 Gläubigern sorgte bei vielen Beobachtern dann auch für ungläubiges Kopfschütteln. Frankfurt kann aber aktuell trotzdem spielen da der Verein die Lizenz hält.

Die Comets haben am Sonntag ein extrem hartes Stück Arbeit gegen den aktuellen Tabellenzweiten vor sich. Die Frankfurter reisen mit einem sehr gut bestückten Kader an und nehmen sicher die Favoritenrolle in der Begegnung im Illerstadion ein. Kempten hat zwar bisher die zweitbeste Offense der Liga hinter dem Meister Schwäbisch Hall, diese trifft aber auch gleichzeitig auf die aktuell zweitbeste Defense, die die Hessen stellen. Interessant wird eben sein wie sich die ungewöhnliche Offense-Formation der Comets gegen die sehr gute Passverteidigung der Frankfurter durchsetzen kann. Stan Bedwell wird sicherlich unter der Woche einige neue Dinge probiert haben um die Passverteidigung der Gäste auszuhebeln. Auf der anderen Seite wird auch die Defense der Comets sehr gefragt sein. Man darf hoffen, dass diese an die sehr gute Leistung aus dem Spiel bei den Wildcats in der vergangenen Woche anknüpft und sich weiter stabilisiert. Hier hoffen die Allgäuer auch wieder auf ihr lausstarkes und treues Publikum, das oft genug der „12. Mann“ war.

Im Football ist bekanntlich ja auch alles drin. Daher wird es am Sonntag im Illerstadion sicher ein hartes Aufeinandertreffen zweier ambitionierter Mannschaften geben. Frankfurt hat vielleicht noch den leichten Vorteil das sie die vergangenen zwei Wochen spielfrei hatten, andererseits sind die Comets aktuell gut im Rhythmus was zuletzt auch der Sieg in Kirchdorf gezeigt hat. Ein sicherlich entscheidender Punkt wird aber noch sein, dass sich die Comets nicht provozieren lassen. Kommt doch mit den Hessen nicht nur eines der stärksten Teams der Liga nach Kempten, sondern auch die Mannschaft, die statistisch die meisten Fouls begangen hat. Die Vorzeichen sind also für ein hochinteressantes und sicherlich sehr unterhaltsames Spiel am Sonntag gestellt, bevor es dann für die Comets in die vierwöchige Sommerpause geht.

Das nächste Spiel der Allgäuer findet dann am 5.8. zuhause im Rahmen des SWOBODA Gamedays gegen die Marburg Mercenaries statt.

30.06.2018 – Comets wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde (pic by Sebastian Uecker Fotografie)

Die Allgäu Comets haben am Samstag, für viele überraschend das Bundesligaauswärtsspiel in Kirchdorf beim starken Aufsteiger Wildcats gewonnen. Das war in vier Heimspielen der Hausherren bisher nur dem deutschen Meister Schwäbisch Hall gelungen.

Dr. Jekyll and Mr. Hyde, an diese Romanfiguren ist der geneigte Comets-Fan aktuell sicher öfters erinnert. Dem schwachen Auftritt gegen München folgte eine weitgehend konzentrierte Leistung in Kirchdorf, wo dies nicht unbedingt zu erwarten war. Die Allgäuer hatten die Hausherren weitgehend gut im Griff und hielten konsequent den Abstand auf die Wildcats. Damit sind die Comets auch weiterhin voll im Rennen um die Play off Plätze im Süden.

Die Offense agierte teilweise etwas umgestellt und in speziellen Situationen hatte Stan Bedwell auch entgegen seiner bisherigen Linie eine Runningback-Formation eingesetzt. Damit wurde das Defensive Konzept der Hausherren immer wieder ausgespielt. Die Defense dagegen war trotz der Ausfälle wichtiger Spieler immer wieder in der Lage die Wildcats wirkungsvoll unter Druck zu setzen. Ein Interception von DJ Morgenstern im vierten Quarter brach den Hauherren dann auch endgültig das Genick, die Comets scorten und hatten damit einen guten Abstand auf 33-17 ausgebaut. In der Defense, die insgesamt gut spielte, stach mit vielen Tackles auch Pidi Arentsen heraus, der eines der besten Spiele der letzten Monate ablieferte.

Kempten zeigte im Angriff weitgehend wieder ein konsequentes Spiel, viele Pässe aber auch Läufe wenn es notwendig war, brachten den notwendigen Erfolg. Zudem wurde auch gepunktet wenn es die Spielsituation verlangte. Auch die Entscheidungen der Trainer wirken deutlich angepasster als dies noch vor Wochenfrist gegen München der Fall war, was sicherlich nicht unerheblich zur damaligen Niederlage und zum Sieg nun in Kirchdorf beitrug.

Die Allgäuer, die in Kirchdorf in der Vergangenheit bisher kaum etwas positives zustande gebracht hatten, zeigten dass doch weiterhin mit ihnen zu rechnen ist und der Kampf um die Plätze in der Endrunde nicht ohne sie stattfinden wird.

Am kommenden Wochenende wird nun das wichtige Spiel gegen Frankfurt stattfinden. Die Comets hoffen, dies auch zu gewinnen um weiterhin um die Play off Plätze mitzuspielen.

29.06.2018 – schon ein kleines Schicksalsspiel (pic by Paolo Acquadro)

Die Allgäu Comets müssen am Samstag ab 16:00 Uhr bei den Kirchdorf Wildcats antreten. In diesem Spiel wird sich schon etwa entscheiden, in welche Richtung es für die Comets im weiteren Saisonverlauf gehen dürfte. Nach der zuletzt nicht überzeugenden Vorstellung im Heimspiel gegen die Munich Cowboys stehen die Allgäuer mit ihrem Headcoach Stan Bedwell schon gehörig unter Druck.

Das Hinspiel gegen die Wildcats vor zwei Wochen konnten die Allgäuer für sich entscheiden, jedoch sind die Ausflüge an den Inn schon zu Zweitligazeiten selten Vergnügungssteuerpflichtig für die Comets gewesen. Diese Situation gilt es am Samstagnachmittag zu korrigieren. Headcoach Stan Bedwell hatte Teile des Teams nach dem letzten Spiel auch aufgrund der Trainingsbeteiligung hart kritisiert. Jedoch führte deutlich sichtbar auch die Spielweise der Comets zu der vermeidbaren Niederlage. Zwar hatte sich der etatmäßige Kicker Spencer Cutlan, der die notwendigen Fieldgoals hätte erzielen können vor dem Spiel verletzt, es fehlte aber eben auch eine Zweitbesetzung für ihn. So mussten die Allgäuer fünfmal in der 20-Yard Zone des Gegners unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Dieses Szenario darf sich nicht wiederholen, da ist man sich im Comets-Lager einig. Der Fokus lag auch diese Woche auf dem Abstellen der Fehler vom vergangenen Wochenende. Entscheidend wird aber sicherlich auch sein, ob sich die Hausherren anders auf das Spiel der Comets eingestellt haben und ob die Allgäuer einen entsprechenden Gameplan in Petto haben um in Kirchdorf zum Erfolg zu kommen. Dies betrifft aber eben nicht nur die Offense, sondern auch die Defense. Gegen München wurde wieder einmal deutlich das man gerade auf Laufspiel nicht so gewohnt stark agiert wie noch in den vergangenen Jahren.

Kirchdorf gilt als sehr heimstarkes Team und konnte bisher Marburg sowie Stuttgart schlagen und gegen Ingolstadt ein Unentschieden holen. Lediglich der amtierende Meister Schwäbisch Hall war in der Lage beide Punkte mitzunehmen. Die Comets haben also alle Chancen, hier zu beweisen das die Heimniederlage gegen die Cowboys ein „Ausrutscher“ war. Das Team und Headcoach Stan Bedwell werden auch sicher alles daransetzen um im Vorfeld des Duells gegen Frankfurt am 8. Juli im Illerstadion wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren und auf Play off Kurs zu bleiben.

24.06.2018 – die Allgäu Comets verlieren gegen die Munich Cowboys (pic by Paolo Acquadro)

Comets schenken Cowboys ersten Saisonsieg

Die Allgäu Comets haben sich im Heimspiel gegen die Munich Cowboys als „Geschenkemacher“ betätigt. Alleine fünfmal verabschiedeten sie sich punktelos aus der Red-Zone der Gäste. Drei Interceptions und zwei Turnover of Downs brachten einer eigentlich besiegbaren Münchner Mannschaft unnötig zwei Punkte ein.

Die Allgäuer begannen durchaus gefällig und konnten bis zur Halbzeit trotz zweier Inteceptions in der Red-Zone mit 28-20 davon ziehen, nach dem Seitenwechsel ging dann aber gar nichts mehr. Die Zuschauer sahen ein gefällig spielendes Team bis zur 20-Yard Linie. Statt dann aber mit den erfolgreichen kurzen Pässen weiter Raumgewinn zu erzielen, setzte Stan Bedwell wie schon in der ersten Hälfte auf die spektakuläre Version der TD-Pässe. Lief dies in der ersten Halbzeit schon nicht ganz rund, war es im zweiten Abschnitt nur noch von Misserfolg gekrönt. Justin Sottilaire brachte hier keine Pässe mehr an und die Gäste konnten in dieser Zeit elf weitere Punkte zum 28-31 Endstand erzielen.

Für Kempten ist diese Niederlage sowohl vom Tabellenstand wie auch von der Art schlimm. Das eindeutig stärkere Team verlor aufgrund diverser Fehlentscheidungen und aber auch durch eine gewisse Überheblichkeit. Trotz der eindeutigen Warnungen auch bezüglich der wahren Spielstärke war die Trainingsbeteiligung zuletzt nicht überragend. Beide Faktoren waren dann wohl letztendlich ausschlaggebend für das letztendlich schwache Auftreten.

Kommende Woche können die Comets bei den Wildcats noch ein Statement setzen. Bei einer Niederlage wird es dann auch mit dem Erreichen der Play-Offs sehr schwer.

7. Spieltag Allgäu Comets vs. Munich Cowboys

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24.06.2018 – Comets U19 fertigt Königsbrunn mit 56-0 ab (pic by Paolo Acquadro)

Die U19 der Allgäu Comets hat auch ihr letztes Gruppenspiel in der Vorrunde um die bayerische Meisterschaft gewonnen. Der Titelverteidiger absolvierte die Gruppenphase mit 273-34 Touchdown-Punkten und einer makellosen Bilanz mit sechs Siegen aus sechs Spielen. Für die jungen Kometen geht es nun am 8.7. im Viertelfinale um die bayerische Meisterschaft gegen die Feldkirchen-Lions in die KO-Phase.

Kempten hatte von Anfang an das Heft fest in der Hand und konnte durch viele schöne und konzentrierte Aktionen die Gäste aus Königsbrunn ständig unter Kontrolle halten. Den Ants gelangen kaum Aktionen gegen die meist sattelfeste Defense der Allgäuer. Die Offense war ebenfalls in allen Belangen hellwach und lies die Ants ein ums andere Mal schlecht aussehen. Die Augsburger Vorstädter konnten durchweg nicht an das Hinspiel anknüpfen wo sie die Comets zumindest zeitweise mehr forderten.

Für das Trainerteam um Matthias Schütz stehen nun zwei wichtige Wochen an um das Team auf die Feldkirchen Lions vorzubereiten die in der Südgruppe hinter dem letztjährigen Endspielgegner Munich Cowboys den zweiten Platz belegen. Ob die Lions schon ein echter Prüfstein auf dem Weg zur Titelverteidigung sein werden, wird man am 8.7. in Kempten sehen. Für die U19 wird es in dieser Saison auf jeden Fall das letzte Spiel im Illerstadion sein, die Halbfinals und das Finale finden unabhängig von der Teilnehme der Allgäuer dieses Jahr auswärts statt.

22.06.2018 – GFL Team der Comets vor bayerischem Traditionsduell (pic by Paolo Acquadro)

Die Allgäu Comets empfangen am Sonntag ab 15 Uhr im Kemptener Illerstadion die Munich Cowboys zum ewig jungen Duell der beiden ältesten Bundesligateams im Freistaat. Die Comets scheinen der klare der Favorit zu sein, jedoch sollten die Allgäuer ihre Rolle nicht an der Tabellensituation festmachen, diese täuscht gewaltig.

München hat von den bisherigen fünf Begegnungen drei gegen Frankfurt und Schwäbisch Hall gehabt, dazu kamen die Auswärtsspiele in Marburg und Ingolstadt. Daher darf man die bisher erzielten 0-10 Punkte nicht überbewerten. Zum Vergleich, die Comets konnten aus den drei „gleichen“ Begegnungen gegen Hall, in Marburg und Ingolstadt auch nur zwei Punkte holen.

Die Bundesligafootballer aus dem Allgäu stehen aber mit momentan 8-4 Punkte auf einem Play-off Platz und in recht sicheren Tabellenregionen. Im unwahrscheinlichen Fall, das die Comets keinen Punkt mehr holen, müßten die Stuttgart Scorpions schon mindestens neun von verbleibenden vierzehn Punkten erzielen um die Comets noch abzufangen.

Solche Rechenspielchen will man aber gar nicht erst anfangen. Gegen die Munich Cowboys zählt nur ein Sieg um die Play-off Ambitionen zu nähren und auch die aktuelle Nummer eins in Bayern zu bleiben. Gegen die Kirchdorf Wildcats war am vergangenen Wochenende schon wieder eine deutliche Leistungssteigerung zu sehen und daran wird man im Illerstadion anknüpfen wollen.

Das Duell der beiden bayerischen Teams geht mittlerweile bis in die 80-er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück und war immer von Spannung und der Rivalität zwischen Schwaben und Oberbayern geprägt. Unvergessen ist vor allem bei vielen älteren Football-Fans das Jahr 1993, als man dem späteren deutschen Meister mit einem 17-17, in einem an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel im Illerstadion die „Perfect-Season“ versaute. Nun, 25 Jahre später darf man auf das, in vielen Bereichen neu formierte Team gespannt sein. Nachdem es den Cowboys in den vergangenen Jahren sportlich nicht so gut gegangen ist, will man nun endlich auch durch Konstanz wieder an bessere Zeiten anknüpfen. Deshalb haben die Münchner auch in großem Stil neue, vor allem aber auch viele junge Spieler verpflichtet. Dazu kamen dann noch mit dem aktuellen Nationalspieler Kai Silbermann und den vier US-Boys erfahrene Akteure wie zum Beispiel auch mit Bernhard Hirschmann, David Häussler und Manuel Schimpfhauser ehemalige Akteure der Comets.

Aufpassen werden die Comets in der Defense aber vor allem auf Kai Silbermann und Darell Lynn Tate II müssen, ein absoluter Ausnahme-Runningback auf Seiten der Münchner. Über diese beiden Spieler ist die ansonsten trotzdem noch vielseitige Offense der Gäste aufgebaut. Schwerstarbeit kommt also auf die Verteidigung um DJ Morgenstern, Pidi Arentsen und Niall Padden zu.

Die Offense um Justin Sottilaire wird dagegen ihre wieder gefundene Spielstärke umsetzen müssen um die Münchner Verteidigung entsprechend unter Druck zu setzen und die Punkte zu machen. Gegen die Cowboys sollten die Comets auch hier wieder möglichst fehlerfrei spielen um einen weiteren Sieg im Illerstadion einzufahren.

Die Comets hoffen dabei natürlich wieder auf die breite Unterstützung ihrer fantastischen Fans die das Illerstadion sicher wieder in eine Festung verwandeln werden.

17.06.2018 – Allgäu Comets siegen mit konzentrierter Leistung (pic by Paolo Acquadro)

Die Comets konnten sich am Sonntagnachmittag mit 35-23 verdient gegen den starken Aufsteiger Kirchdorf Wildcats durchsetzen. Im Gegensatz zum Spiel in Marburg traten die Allgäuer deutlich fokussierter auf und konnten die Gäste in einem, über weite Strecken spannenden Spiel letztendlich verdient besiegen.

Die Comets konnten zuerst mit 6-0 in Führung gehen, die Wildcats konterten aber umgehend und punkteten ihrerseits nach einem schönen Drive zum 7-6 für die Gäste. Kempten reagierte aber sofort und holte sich die Führung mit einem Touchdown und einer Two-Point Conversion zum 14-7 zurück. Gelungene Aktionen auf beiden Seiten brachten den Comets dann eine verdiente 21-16 Halbzeitführung. Nach der Pause erwischten die Gäste dann aber wieder einen guten Start und gingen letztmalig in diesem Spiel durch einen Touchdown mit 23-21 in Führung. Viele sehenswerte Pässe von Justin Sottilaire und spektakuläre Ballfänge brachten den Hausherren dann weitere zwei Touchdown zum verdienten 35-23 Endstand.

Beide Mannschaftsteile zeigten, von einigen kleinen Fehlern abgesehen wieder eine solide Leistung. Die Comets haben damit den schwachen Auftritt aus der Vorwoche wieder absolut wett gemacht und den knapp 1.000 Zuschauern eine absolut sehenswerte Begegnung geboten. Der Minusrekord war leider eben auch dem anschließenden Fußballspiel der Nationalmannschaft bei der WM geschuldet. Zwar ist weiterhin klar sichtbar, dass sich die gegnerischen Teams auf die ungewöhnliche Offense besser eingestellt haben, aber wenn die Pässe in der Mehrzahl so kommen wie am Sonntag und die Receiver gut fangen, muss es den Allgäuern vor den nächsten Aufgaben nicht bange sein.

Am kommenden Sonntag steht dann auch gleich der Vergleich mit den Munich Cowboys im heimischen Illerstadion an. Neben einem weiteren Sieg gegen die Cowboys will man hier auch die Stellung als das beste Bayerische Team untermauern. Das Traditionsduell findet dann auch wieder zur gewohnten Kick-Off Zeit um 15:00 Uhr statt.

6. Spieltag Allgäu Comets vs. Kirchdorf Wildcats

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16.06.2018 – die Comets Ladies mit Kantersieg in Nürnberg

Die Damenmannschaft der Allgäu Comets hat am vergangenen Samstag mit 48-6 in Nürnberg gewonnen. Für die stark ersatzgeschwächten Ladies, die nur mit 16 Spielerinnen an die Noris gereist waren ist dies vor allem ein enormer Erfolg der mannschaftlichen Geschlossenheit.

Die Top-Scorerin Isabell Burger konstatierte dann auch nach dem Spiel das ohne die tolle Arbeit, vor allem ihrer Offensive-Line, ihre sechs erlaufenen Touchdowns nicht möglich gewesen wären.

Dabei hatten die Comets schon in der ersten Halbzeit den Ausfall von ihrer Spielmacherin Katrin Brück zu verschmerzen. Diese probierte es zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit nochmals, wurde dann aber vollständig durch Vivien Henke ersetzt, die eine tadellose Partie für die Ladies absolvierte.

Die Allgäuerinnen haben in diesem Spiel vor allem mit ihrem Teamgeist überzeugt und ein Spiel gewonnen, was man eben aufgrund des kleinen Kaders kaum geglaubt hätte. Zudem wollte auch die Defense der Offense nicht nachstehen und Pia Kaletsch konnte einen Fumble aufnehmen und zum Touchdown tragen. Die Verteidigung ließ sich auch nur einmal in der ersten Halbzeit überrumpeln was zum Ehrentouchdown der Fränkinnen führte.

Die Comets-Ladies liegen nun auf Platz zwei der Tabelle und können sich begründete Hoffnungen machen in die Play-Offs einzuziehen. Sollte das Team weiter so funktionieren und die Mannschaft unter Headcoach Gerd Niederhofer weiter konsequent arbeiten, werden sie dieses Ziel auch erreichen.

17.06.2018 – U19 der Allgäu Comets auch im fünften Spiel erfolgreich (pic by Paolo Acquadro)

Die U19 der Comets konnten auch ihr fünftes Gruppenspiel in der bayerischen U19 Meisterschaft gewinnen. Der Titelverteidiger setzte sich im Illerstadion mit 46-0 gegen die Neu-Ulm Spartans durch. Damit steht fest, dass die Comets als Gruppenerster die Vorrunde beenden werden.

Die Allgäuer legten los wie die Feuerwehr und bereits zur Halbzeit lagen sie mit 34-0 in Führung. Die Gäste aus der Donaustadt wirkten über weite Strecken überfordert und konnten gegen die weitgehend konzentriert aufspielenden Hausherren kaum Akzente setzen. In der zweiten Halbzeit ließ das Trainergespann um Headcoach Matthias Schütz dann auch noch viel probieren und nahezu jeder Spieler bekam seine Chance auf dem Spielfeld zu zeigen was er kann. Neu-Ulm konnte das Spiel dann zwar etwas offener gestalten, aber die Comets erzielten zwei weitere Touchdowns während die Gästevertretung von der Donau immer wieder an der guten Defense der Allgäuer scheiterte und keine Punkte mehr erzielte. Für die Coaches sind diese Phasen auch wichtig um unter realen Bedingungen intensiv zu testen, dies vor allem kurz vor den Play-Off´s um die Titelverteidigung.

Für die U19 der Allgäu Comets wird es nun darum gehen im letzten Gruppenspiel zuhause gegen die Königsbrunn Ants die Spannung oben zu halten und letzte Schwächen abzustellen um sich dann in der KO-Phase in bester Verfassung zu befinden.

16.06.2018 – Die zweite Mannschaft der Comets siegen erneut (pic by Paolo Acquadro)

Die Allgäu Comets II haben in der Aufbauliga gegen die Cham Raiders am Samstag mit 38-8 gewonnen. Bereits zur Halbzeit führen die Hausherren mit 32-0 und konnten kurz nach dem Seitenwechsel die Führung auf 38-0 ausbauen was dann die Mercy-Rule zur Folge hatte. Hier wird die Uhr nur noch zu Time-Out´s oder bei Verletzungen angehalten. Dementsprechend kurz war auch der zweite Durchgang am Bachtelweiher.

Die Cham Raiders konnten den Comets weitgehend nicht das Wasser reichen. Vor allem gegen das Passspiel fanden sie kaum ein Mittel. Folgerichtig bauten die Hausherren die Führung immer weiter aus. Bei hochsommerlichen Temperaturen war es den Gästen dann aber vergönnt wenige Sekunden vor Schluss noch den Ehrentouchdown und dann sogar noch eine Two-Point Conversion zu erzielen. Wenn überhaupt etwas bei den Allgäuern zu bemängeln war, dann dass gegen die Runningbacks der Raiders viele Tackles misslangen. Die Allgäuer führen die Tabelle nun mit 6-0 Punkte alleine an. Das nächste Spiel findet am 7. Juli in Kempten statt, hier empfangen die Comets die zweite Mannschaft der Ingolstadt Dukes.

14.06.2018 – Allgäu Comets vor schwerer Heimaufgabe in der GFL, Spielbeginn schon um 14:00 Uhr!

(pic by Sebastian Uecker Fotografie)

Die Allgäu Comets müssen am Sonntag im Heimspiel der GFL gegen die Kirchdorf Wildcats antreten. Das Team von der österreichischen Grenze ist den Hausherren noch aus den Zweitligazeiten als extrem unangenehmer Gegner bekannt. Der Aufsteiger weist zudem nach fünf Spielen ein ausgeglichenes Punktekonto auf und wird alles daran setzen sich mit weiteren Punkten schon fast den Ligaerhalt zu sichern.

Bei den Comets herrscht hingegen nach der nicht eingeplanten Niederlage in Marburg vor einer Woche etwas Katerstimmung. Die Lahnstädter hatten ein probates Mittel gefunden den Passangriff der Comets erfolgreich zu stören und wie schon im Saisonauftaktspiel wurden viele Bälle fallen gelassen. Leider fanden die Coaches in Marburg dann auch nicht wirklich ein Mittel gegen die kompakt auftretenden Mercenaries.

Viel Arbeit also, die Headcoach Stan Bedwell in dieser Woche nun zu leisten hatte. Er wird aber sicherlich seine Lehren aus dem schwachen Auftritt gezogen haben und auch der Defense-Coordinator Hugo Pointillart wird gefragt gewesen sein, zu viele Unkonzentriertheiten und Fehler waren der allerdings extrem ersatzgeschwächten Verteidigungsformation unterlaufen.

Die Comets werden am Sonntag aber sicherlich wieder mit einem anderen Gesicht auftreten. Es wird aber sicherlich interessant sein wie Stan Bedwell auf die auch starke Kirchdorfer Defense reagiert. Diese haben bisher im Schnitt erst 22,6 Punkte pro Spiel zugelassen. Allerdings ist auch die Offense mit 14,2 Punkten pro Spiel bisher auch nicht gerade als Punktelieferant bekannt.

Kempten wird alles in die Waagschale legen um wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren und weiter an der Play-Off Teilnahme arbeiten. Dazu freuen sich die Comets wieder auf ein hoffentlich gut gefülltes Illerstadion und die Unterstützung der Fans. Spielbeginn ist im Illerstadion wegen des Fussball-WM-Spiels schon um 14:00 Uhr.

10.06.2018 –  Allgäu Comets mit rabenschwarzem Tag in Marburg

(pic by Sebastian Uecker Fotografie)

Die Allgäu Comets haben in Marburg am Sonntag mit 14:28 verloren. Beide Formationen, Defense wie Offense erwischten dabei einen rabenschwarzen Tag. Die Defense war zudem durch die Ausfälle von Christian Liebold und Peter Arentsen zusätzlich geschwächt.

Die Allgäu Comets haben sich in der ersten Halbzeit extrem schwer getan und sind bei hochsommerlichen Temperaturen nicht wirklich ins Spiel gekommen. Marburg hatte seine Offense zudem komplett umgestellt und die Defense der Allgäuer fand vorerst kaum ein Mittel gegen die spielstarken Hessen die mit ihrer lauflastigen Spielweise auch extrem viel Zeit von der Uhr genommen haben. Folgerichtig ging das erste Viertel dann auch mit 14-0 an die Mercenaries. Im zweiten Spielabschnitt begannen die Allgäuer dann auch zehn Yards vor der Marburger Endzone mit einer Interception und daher reichte es bis zur Halbzeit dann nur zu einem Anschlusstouchdown zum 7-14 Zwischenstand.

Auch im dritten Viertel erwischten die Hausherren den besseren Start und konnten die Führung schnell auf 21-7 ausbauen. Die Offense tat sich weiterhin schwer und fand weiterhin nicht zu ihrem Rhythmus und tat sich mit der Defense der Marburger sehr schwer die mit drei tiefen Safetys spielten, so dass mit diesem Stand zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden. Die Comets konnten dann zwar einen Touchdown zum 14-21 erzielen, ein eigentlich schon gescheiterter Spielzug an der 50 Yard-Line wurde dann aber von den Marburgern zum 28-14 genutzt. Wie auch schon mehrfach in der ersten Halbzeit war das Tackle-Verhalten auf Kemptener Seite sehr zu bemängeln.

Der Marburger Sieg ging auch in dieser Höhe absolut in Ordnung, die Comets konnten an diesem Sonntag den Hessen nicht das Wasser reichen, zu gut hatten diese sich vor allem auf die Offense der Comets eingestellt die zudem mehrere Interceptions verursachte. Zudem gelang es den Mercenaries immer wieder die Comets-Defense kalt zu erwischen und trotz vieler eigener Strafen den entsprechenden Raumgewinn zu erzielen.

Am kommenden Sonntag geht es nun gegen den überraschend starken Aufsteiger Kirchdorf Wildcats. Der Spielbeginn wurde wegen des Fußball-WM Spiels der Deutschen auf 14:00 Uhr im Illerstadion in Kempten vorverlegt.

09.06.2018 – Allgäu Comets II gewinnen 46:0 bei den Dachau Thunder

Die zweite Mannschaft der Allgäu Comets hat am Samstag mit 46:00 bei den Dachau Thunder gewonnen und so den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Saison in der Aufbauliga eingefahren. Die Comets kamen gegen das neuformierte Team der Oberbayern von Anfang an gut zu Recht und führen bereits zur Halbzeit deutlich mit 28:00. Den Comets merkte man bei hochsommerlichen Temperaturen einfach an, dass viele Spieler schon in der Jugend gespielt haben und laufend mit der GFL-Mannschaft trainieren. Die Dachauer wirkten hingegen gegen die Allgäuer weitgehend überfordert und konnten keine Akzente setzen. Stan Bedwell nutzte dann auch die Chance alle Spieler einzusetzen und ihnen die entsprechende Spielzeit zu geben. Die Comets haben sich damit an der Tabellenspitze festgesetzt und müssen bereits am kommenden Samstag zuhause gegen die Cham Raiders antreten.

08.06.2018 – Allgäu Comets vor schwerer Auswärtsfahrt nach Marburg

Die Allgäu Comets müssen am Sonntag den langen Weg zum Auswärtsspiel zu den Marburg Mercenaries antreten. Die Begegnung in Nordhessen wird für die Comets immens wichtig, sollte man sich doch keine Niederlage erlauben um nicht im Rennen um die vorderen Play-Off-Plätze, die im Viertelfinale Heimrecht bedeuten ins Hintertreffen zu geraten. Spielbeginn ist am Sonntag um 16:00 Uhr.

Stan Bedwell und sein Trainerteam haben diese Woche sehr intensiv mit der Mannschaft gearbeitet da im letzten Spiel in Stuttgart einige ungewohnte Schwächen zu sehen waren. Einerseits benötigte die Offense viel Zeit um sich auf besser auftretende Stuttgarter einzustellen, andererseits war die Defense bei Passspielen nicht immer im Bilde. Trotzdem sollten die zuletzt drei Siege nun für mehr Sicherheit sorgen.

Die Comets hatten im vergangenen Jahr in Marburg gewonnen und die Hessen werden sicher alleas daran setzen sich nicht nochmals die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Besonderes Augenmerk sollten die Allgäuer hierbei auf die US-Amerikaner Silas Nacita und Andrecus Lindley legen die beide sowohl für spektakuläre Lauf- wie Passspiele gut sind. Da Marburg die Quarterback-Position mit dem Österreicher Alex Thury besetzt hat, können die Hausherren beide stets einsetzen.

Auch die Defense der Hessen ist bekanntlich nicht von Pappe und daher wird auf die Comets sicherlich in beiden Mannschaftsteilen Schwerstarbeit zukommen. Vor allem aber die Lines werden gut funktionieren müssen. Einerseits um den gegnerischen QB unter Druck zu setzen, andererseits um die schnellen Verteidiger der Marburger von Sottilaire fern zu halten.

Die Comets sollten dieses Spiel auch gewinnen um eine gute Chance zu haben in der Südstaffel der Bundesliga weiter ein gehöriges Wort auch um die Vergabe des zweiten Platzes im Play-Off-Bereich mitreden zu können. Im Lager der Kemptener ist man aber guter Dinge an der Lahn eine entsprechende Leistung abrufen zu können. Zwar stellen sich die Gegner nun auch mit zunehmender Zeit auf die extreme Passlastigkeit der Comets ein, jedoch ist das Spiel nur zu unterbinden, wenn man den Quarterback massiv unter Druck setzt.

Für Kempten geht es dann nach drei Wochen am 17.6. dann wieder zu einem Heimspiel. Hier empfangen die Allgäuer den überraschend stark gestarteten Aufsteiger Kirchdorf Wildcats. Der Spielbeginn wurde hier auf 14:00 Uhr vorverlegt um dem Fussballspiel Deutschland gegen Mexico aus dem Weg zu gehen.

03.06.2018 – Allgäu Comets gewinnen auch in Stuttgart (pic by Sebastian Uecker Fotografie)

Die Allgäu Comets haben ihr Auswärtsspiel bei den Stuttgart Scorpions in der American Football Bundesliga am Samstagabend mit 42-22 gewonnen und stehen damit weiter auf Platz drei der Tabelle.

Nach dem ungefährdeten Hinspielsieg vor zwei Wochen hatte man bei den vor allem in der Defense ersatzgeschwächten Allgäuern in der ersten Halbzeit das Gefühl dass das Team nicht voll bei der Sache war. Der sonst so sichere Justin Sottilaire warf gleich zwei Interceptions und die Receiver hatten ein ums andere Mal auch Schwierigkeiten sich von ihren, in diesem Spiel besser disponierten Bewachern zu lösen. Nachdem die Offense im ersten Durchgang nur vergleichsweise magere 13 Punkte erzielen konnte, gingen die Allgäuer auch mit einem 13-16 Rückstand in die Pause.
Die Defense hatte mehrfach vor allem gegen gute Pässe des neuen Stuttgarter Spielmachers nach Außen das Nachsehen. So erzielten die Schwaben dann folgerichtig erheblichen Raumgewinn. Sie konnte aber vor allem dann in der zweiten Halbzeit den Druck auf den agilen Quarterback Michael Eubank spürbar erhöhen und damit insgesamt für eine deutliche bessere Leistung sorgen. Die Offense der Hausherren kam dann auch nicht mehr richtig in Tritt.

Der Allgäuer Offense gelang es in der zweiten Halbzeit dann auch wieder besser zu ihrem Spiel zu finden als im ersten Spielabschnitt. Die Scorpions konnten dem kompakten Auftreten der Gäste letztendlich dann nicht mehr viel entgegen setzen. Vier weitere Touchdowns, einer davon durch die Defense brachten den Comets weitere 29 Punkte ein und machten den Anschlusstouchdown der Hausherren zum 22-42 Endstand letztendlich bedeutungslos.

Den Allgäuern reichte letztendlich eine durchwachsene Leistung um das Spiel zu gewinnen. Allerdings werden sich die Coaches sicherlich in den kommenden Tagen intensiv mit den Schwachpunkten beschäftigen müssen, um diese im nächsten Auswärtsspiel am kommenden Sonntag in Marburg zu beheben. Dort wartet ein ungleich schwererer Gegner auf Stan Bedwells “Flying Circus”. Ein Sieg sollte aber auch dort her, will man doch schnellstmöglich sicher die Play-Off Ränge belegen.

In zwei Wochen steht dann wieder ein Heimspiel an, hier wurde die Kick-Off Zeit wegen dem Fußball WM Spiel Deutschland gegen Mexiko auf 14 Uhr vorverlegt.

3. Spieltag Allgäu Comets vs. Stuttgart Scorpions

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1. Spieltag Allgäu Comets vs. Schwäbisch Hall Unicorns

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